Die Steingutfabrik in Aschaffenburg - Damm

 

 

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Die Herrenmühle. Später Sitz der Buntpapierfabrik

 

 

I

Der Kunde konnte bei der Bestellung von Figuren über die Art der Bemalung selber entscheiden.

Daniel Ernst Müller erwies sich gegenüber seinen Arbeitern und Angestellten. Als sehr humaner und sozialer Arbeitgeber. So gründete er bereits 1829 den Wohltätigkeitsverein "St.-Antonius-Bruderschaft". In diesem Fond wurden die Arbeiter und Angestellte sozial abgesichert. So erhielten Sie Krankengeld und Urlaubsgeld.. Diese Leistungen waren für damalige Verhältnisse nicht selbstverständlich.

1835 wurde die Familie Hefner-Alteneck Teilhaberin der Fabrik.

Wegen Überarbeitung und Krankheit verkaufte Daniel Ernst Müller 1860 dien Fabrik an de Frankfurter Kaufmann Caspar Mazell. Unter Marzell kam es zu einer wirtschaftlichen Talfahrt der Dämmer Steingutfabrik. Die Produkte fanden nur noch wenige Abnehmer. 1880 kam es zur Versteigerung der Fabrik mitsamt dem für den betrieb nötigem Inventar.

Nach einer Restauration durch Lindenbaum, dem Ersteigerer, kauften Heinrich Dahlem und Ignaz Fertig die Fabrik.

In der Fabrik wurde nun hauptsächlich Gebrauchsgeschirr hergestellt. Dieses wurde vorwiegend von Händlern auf Jahrmärkten vertrieben. Allerdings wurden auch einige Figuren hergestellt. Somit verkamen die ehemals hoch angesehenen Produkte zur billigen Ramschware.

1884 verkaufte Dahlem, inzwischen alleiniger Besitzer, seinen gesamten Besitz an Theophil Wilhelm Mährt aus Kaisers­ lautern in der Rheinpfalz und Adolph Carl Kämpfe aus Neuhaus am Rennsteig im Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt. Die wirtschaftlichen Erfolge blieben jedoch unter den neuen Besitzern aus.

Am 20. März 1885 fand eine erneute Versteigerung der Fabrik statt. Meistbieter war der Vorbesitzer Heinrich Dahlem, welcher jedoch später auf dem FirDmengelände die BuntpapierfabrikDies gründete.

 

 

In der dem Fabrikationsgebäude gegenüberliegenden Herrenmühle wurden die Rohstoffe zur weiteren Verarbeitung vorbereitet. Bis 1840 wurden  nur Gebrauchsgeschirr hergestellt. 1840 kaufte man die Figurenformen der Höchster Porzellanmanufaktur auf und stellte nun auch zusätzlich Figuren her. Da die wertvollen Formen wahrscheinlich einen Transport auf der Straße nicht unbeschädigt überstanden hätten, wurden die Formen auf dem Wasserweg von Höchst nach Aschaffenburg transportiert.

 

Diese Seite entstand in Zusammenarbeit zwischen Wilfried Kellert und Karlheinz Dreger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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